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Die Erdung von elektrischen Anlagen über öffentliche metallene Wasserleitungen ist nicht zulässig. Die Sicherheit der elektrischen Anlage Ihres Hauses wird möglicherweise durch eine Erdung über das öffentliche Wasserrohrnetz erreicht. Nach den geltenden VDE-Bestimmungen ist es nicht mehr zulässig, das Wasserrohrnetz für die Erdung zu benutzen. Zwei wichtige VDE-Bestimmungen für das Errichten einer Erdungsanlage sind die DIN VDE 0100 T 410 Schutz gegen elektrischen Schlag und die DIN VDE 0100 T 540 Erdung, Schutzleiter, Potenzialausgleichsleiter. Im Zuge der Erneuerung/Auswechslung/Reparatur der Wasserleitungen werden die bestehenden Hausanschlussleitungen aus Metall durch Leitungen aus Kunststoff ersetzt. Bei Rohrschäden werden Rohrstücke aus Kunststoff bzw. Kupplungen mit Gummidichtungen eingesetzt. Kunststoff leitet den Strom nicht. Damit verliert das öffentliche Wasserrohrnetz seine Funktion als Erder. Bei Anlagen, in denen das Wasserrohrnetz noch als Erder, Erdungsleiter oder Blitzschutzerder verwendet wird, sind daher ggf. Maßnahmen an der Elektroinstallation/Blitzschutzanlage erforderlich. Nach den einschlägigen Bestimmungen ist für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung der elektrischen Anlage hinter der Hausanschlusssicherung der Anschlussnehmer (in der Regel der Eigentümer) verantwortlich. Wir weisen deshalb darauf hin, dass Sie aus Sicherheitsgründen die Elektroinstallation Ihres Hauses von einem Elektroinstallateur Ihres Vertrauens überprüfen und ggf. den geänderten Bedingungen anpassen sollten, da ohne ausreichende elektrische Schutzmaßnahmen unter Umständen Lebensgefahr für Hausbewohner und für die mit Wasserleitungsarbeiten beauftragten Handwerker besteht. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei Einritt etwaiger Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die infolge der Nutzung des Wasserrohrnetzes zur Erdung der elektrischen Anlage entstehen, eine Haftung der Stadt Ravenstein ausgeschlossen ist. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Elektroinstallateur.

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Mit Eintritt des Winters müssen wir uns alle leider wieder mit den unangenehmen Folgen von Schnee und Eis befassen: dem Räumen und Streuen bei Schnee und Eisglätte. Denn bei Eis und Schnee sind sowohl Bauhof als auch Anlieger gefordert. Nachfolgend weisen wir in Kürze auf die wichtigsten beim Winterdienst zu beachtende Dinge hin und wer was zu tun hat. Was haben die Anlieger zu tun? Die Straßenanlieger haben die Gehwege vor ihren Grundstücken zu räumen und zu streuen. Dies muss so geschehen, dass die Sicherheit des Fußgängerverkehrs gewährleistet ist. Falls nicht der gesamte Gehweg geräumt werden kann, ist er auf mindestens 1,00 m Breite zu räumen. Wenn keine Gehwege vorhanden sind, gelten als solche die Flächen am Rande der Fahrbahn auf einer Breite von 1,00 m. Falls an einer Fahrbahn nur auf einer Seite ein Gehweg vorhanden ist, besteht nur für diese Seite die Räum- und Streupflicht. Der geräumte Schnee und das auftauende Eis sind auf dem restlichen Teil des Gehwegs oder, wenn dieser Platz dafür ausreicht, am Rande der Fahrbahn anzuhäufen. Straßenrinnen und Straßeneinläufe sind frei zu machen. Auf keinen Fall darf der Schnee auf die Fahrbahn geworfen werden. Dies kann zu Unfällen führen und ist verboten. Außerdem rückt das Räumfahrzeug des Fuhrparks den Schnee auf den Gehweg oder in Ihre Einfahrt zurück. Die Gehwege müssen werktags bis 8.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 9.00 Uhr geräumt und gestreut sein. Die Pflicht endet um 21.00 Uhr. Grundsätzlich sollten Schnee und Eis zunächst mechanisch geräumt und danach mit abstumpfendem Material, wie Sand oder Splitt, gestreut werden. Was macht der Fuhrpark des Bauhofs? Die Aufgabe des Bauhofs ist das Räumen und Streuen von Fahrbahnen und öffentlichen Flächen innerhalb der geschlossenen Ortslage. Bei Bundes-, Landes- und Kreisstraßen ist die Straßenmeisterei zuständig. Das Räumen und Streuen durch den Bauhof geschieht aufgrund eines genau festgelegten Räum- und Streuplanes. In diesem ist unter anderem die Reihenfolge der zu räumenden Straßen nach der Dringlichkeit, wie geräumt und gestreut werden muss, festgelegt. Wir bitten hierbei um Verständnis, wenn der Räumwagen bei Schneefall nicht an allen Stellen gleichzeitig sein kann. Der Bauhof wird natürlich versuchen, so schnell wie möglich alle wichtigen Straßen frei zu machen. Oft ist es dem Bauhof auch nicht möglich, die Wohnstraßen ausreichend zu räumen, da diese durch parkende Fahrzeuge zugestellt sind. Wir bitten deshalb darauf zu achten, dass die Fahrzeuge auf der Straße so abgestellt werden, dass die Räum- und Streufahrzeuge gefahrlos passieren können . Die Mitarbeiter des Bauhofs bemühen sich, soweit als möglich, rücksichtsvoll zu räumen.

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