W i l l k o m m e n

im Kinder-TigeR Oberwittstadt

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Das TigeR-Team stellt sich vor

Mein Name ist   Tanja Grimm   bin im Dezember 1969 geboren und wohne mit meiner Familie in Zimmern.
Ich habe  3 Kinder (1 Mädl und 2 Jungs)  und bin zweifache Oma.
Die Beschäftigung  und das Zusammensein mit Kindern  hat mir schon immer sehr viel Spaß bereitet, deshalb entschloss ich mich die Qualifizierungskurse zur Tagesmutter zu besuchen. Im Januar 2014 habe ich die Ausbildung abgeschlossen.
Seit September 2013 bin ich im Kinder-TigeR in Oberwittstadt tätig und betreue dort 5 Kinder.
Ich bin froh, diesen Schritt gemacht zu haben und freue mich auf eine gute  Zusammenarbeit mit den Eltern und besonders mit den Kindern.
 


Mein Name ist Carola Möhler und ich möchte mich hier als Tagesmutter vorstellen.
Ich wohne in Merchingen, bin 1959 geboren, verheiratet, habe 2 erwachsene Söhne und seit 2016 bin ich Oma.
Ich bin gerne Tagesmutter, weil ich Kinder sehr mag und mir die Arbeit mit ihnen Spaß macht. Es ist interessant und immer wieder eine neue Herausforderung für mich, da jedes Kind verschieden ist und seinen eigenen Charakter hat.
Es liegt mir am Herzen ihnen all die schönen Dinge, die das Leben bringen kann, nahezulegen.
Ich möchte ihnen ein Stück weit helfen, sie auf ihrem Weg in die Zukunft begleiten, in dieser Zeit auf den Kindergarten vorbereiten und sie dementsprechend fördern.
In einem Kurs qualifiziere ich mich zurzeit als Tagesmutter. Vom Jugendamt habe ich eine Pflegeerlaubnis. Seit Januar 2018 bin ich im TigeR – Ravenstein tätig.

Ich bin Claudia Klingbeil, Jahrgang 1955 und wohne in Oberwittstadt.
Oberwittstadt ist mein Heimatort, da lebe ich schon immer. Ich bin verheiratet, habe 3 Söhne und 2 Enkelkinder.
Vor der Öffnung des Kinder – TigeR`s arbeitete ich als Helferin im Kindergarten mit und anschließend übernahm ich die Schulkindbetreuung an unserer Grundschule.
Nebenbei belegte ich Modul 1-3 der Qualifizierungskurse zur Tagesmutter.
Seit der Öffnung des TigeR`s im März 2013 bin ich dort als Honorarkraft / Vertretungskraft tätig.
Der Umgang und die Arbeit mit den Kindern bereitet mir sehr viel Freude.


Unser Tagesablauf


Die Kinder können morgens ab 7.00 Uhr zu uns gebracht werden. Sie werden dann jeweils von ihrer persönlichen Tagesmutter empfangen.


Bis ca. 9.00 Uhr ist freies Spielen angesagt, bevor wir uns dann in den Morgenkreis setzen. Hier werden alle Kinder nochmals namentlich begrüßt. Wir singen Lieder, machen Fingerspiele oder tanzen/bewegen uns im Kreis. Dazu werden wir uns inhaltlich nach den Jahreszeiten richten.
Unsere Zwischenmahlzeit nehmen wir gemeinsam an unserem großen Eßtisch ein. Dazu reichen wir den Kindern Obst und Tee.
Gut gestärkt werden wir je nach Wetterlage ins Freie gehen. Wir erkunden die Umgebung oder spielen in unserem Garten. Wir werden jede Jahreszeit beobachten, fühlen und spüren.
Nachdem wir in unsere Einrichtung zurückgekommen sind, können die Kinder bis zum Mittagessen spielen, basteln, sich etwas vorlesen lassen, malen ...
Um 12.00 Uhr ertönt unsere Triangel, die den Kindern signalisiert, dass das Essen fertig ist. Gemeinsam mit den Kindern essen wir nun zu mittag, dass von uns Tages - müttern jeden Tag frisch zubereitet wird. Durch die geräumige Wohnküche haben wir immer auch ein Auge auf die spielenden Kinder.
Für die Kinder, die nun evtl. abgeholt werden oder ins Bett gehen, singen wir ein Lied.
Satt und zufrieden darf sich nun jedes Kind in seinem eigenen Bett im Schlafraum zur Ruhe legen.
Auch den Nachmittag (gegen 14.00 Uhr) möchten wir mit einem Singkreis eröffnen.
Nach einer kleinen Stärkung werden wir mit den Kindern nach draußen gehen. Spaziergänge oder Ausflüge in den Wald werden auf keinen Fall fehlen. Bei schlechtem Wetter können sich die Kleinen auch in unseren großzügigen Räumen austoben.
Und dann ist wieder ein Tag voller Überraschungen und Neuigkeiten vorbei. Es ist 17.00 Uhr und die Kinder werden abgeholt.


Eingewöhnung


Bevor Ihr Kind in unsere Obhut kommt, gibt es ein Anmeldungsgespräch. In diesem Gespräch werden alle Dinge besprochen die uns und Ihnen am Herzen liegen.
Außerdem verabreden wir die Tage und Uhrzeiten, an denen das Kind bei uns im TigeR betreut werden soll. Auch wird ermittelt, ob Ihr Kind Allergien oder besondere Krankheiten hat, die wir berücksichtigen müssen. Auch die Vorlieben beim Essen, Einschlafrituale, Kuscheltiere usw. werden notiert.
Jedes Kind wird einer bestimmten Tagesmutter zugeordnet. Dies richtet sich vor allem nach den gewünschten Betreuungszeiten. Das Kind kann so eine feste Beziehung zu einer für ihn bestimmten Person aufbauen.
Wenn diese wichtigen Formalien besprochen sind, können wir mit der Eingewöhnung beginnen. Dafür nehmen wir und die Zeit, die das Kind braucht.
 
Wir beziehen uns bei der Eingewöhnung auf das Berliner Modell. Das sieht eine Eingewöhnungszeit von ca. 3 Wochen vor.
In der 1. Woche kommt das Kind mit Mutter oder Vater für eine Stunde zu uns. Das Kind wird von seiner Tagesmutter begrüßt aber nicht gleich in Beschlag genommen. Es soll genug Zeit haben, alles in seinem Tempo zu entdecken. Die Begleitperson bleibt in der Nähe des Kindes, damit es sich Sicher und geborgen fühlt. Wir bitten die Eltern aber um Zurückhaltung. Lassen Sie Ihre Kinder die Umgebung auf eigene Faust erkunden.
In der 2. Woche wird die Besuchszeit im TigeR etwas verlängert. Wenn sich das Kind im Spiel befindet, bitten wir die Begleitperson sich vom Kind zu verabschieden und die Räumlichkeiten für kurze Zeit zu verlassen.
In der 3. Woche werden die Zeiten immer weiter gesteigert, damit sich das Kind behutsam daran gewöhnt „alleine“ zu bleiben. Es verbringt nun immer mehr Zeit mit seiner Tagesmutter, wodurch eine stärkere Bindung entsteht. Sollten die Trennungsversuche gut gelingen, steht die Betreuung in unserem TigeR nichts mehr im Wege.
Sollte Ihr Kind nach den 3 Wochen Eingewöhnungszeit noch nicht so weit sein, wird die Eingewöhnungszeit einfach verlängert.
 
 
Jedes Kind ist anders, beim einen geht es ganz schnell. Beim anderen dauert es ein wenig länger. Kein Problem! Wir gehen auf jedes Kind und seine Bedürfnisse ein.
 
Nach der Eingewöhnungszeit wird es regelmäßige Gespräche beim Bringen oder Abholen des Kindes geben. Bei Fragen stehen wir, die Tagesmutter des jeweiligen Kindes, natürlich gerne zur Verfügung.


Pädagogische Arbeit


Bei den Kindern richten wir uns nach dem Prinzip:


„Wenn sie klein sind, gib ihnen Wurzeln.
Wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.“

Natur


Das versuchen wir im demokratischen Erziehungsstil umzusetzen. Wir zeigen den Kindern klare Linien und Grenzen, innerhalb derer sie auch ein großes Mitspracherecht haben, so wie es von ihrem Entwicklungsstand her möglich ist. Eine Tagesmutter betreut grundsätzlich nicht mehr als 3 Kinder gleichzeitig. Das ermöglicht uns, uns auf jedes einzelne Kind einlassen zu können. Wir versuchen die Kinder sooft es geht in Entscheidungen mit einzubeziehen. Die Kinder sollen sich liebevoll versorgt, geborgen und verstanden fühlen. Um unser Miteinander für jeden angenehm zu gestalten, sind Regeln in unserem Alltag wichtig:

- Wir essen und trinken nur am Tisch.
- Wir tun niemanden absichtlich weh.
- Wir nehmen niemanden etwas weg.
- Wir gehen freundlich miteinander um.

Wenn Vermittlung benötigt wird, sind wir Tagesmütter jeder Zeit zur Stelle. Selbständigkeit wird imTigeR großgeschrieben. Wir nehmen den Kindern nicht jeden Handgriff ab, sondern ermutigen sie, es selbst zu versuchen und Neues zu entdecken und zu erfahren. Dafür geben wir ihnen die nötige Zeit. Dabei ist die Kommunikation mit den Kindern von großer Bedeutung. Wir hören den Kindern zu, bei den kleinsten beobachten wir genau und erklären unser Handeln. Wir achten die Würde der Kindern und überschreiten ihre persönlichen Grenzen nicht.

Rituale
- Zur Begrüßung
- Zum Mittagessen
- Zum Schlafen
- Zum Abschied
- Zu besonderen Anlässen (Geburtstag, Ostern, Weihnachten usw.)

Naturerfahrungen mit allen Sinnen
Bei unseren Spaziergängen dürfen die Kinder die Natur mit allen Sinnen erleben. Jedes Steinchen darf begutachtet werden, jedes Blümchen darf beschnuppert und angefasst werden. Zapfen, Blätter und alles andere, was die Kinder finden, sammeln wir gerne und manchmal nehmen wir etwas mit.


Finanzen

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Sie  entscheiden  sich  vor  Beginn  der  Betreuung,  ob  Sie  einen
Antrag auf Bezuschussung bzw. Übernahme der Betreuungskosten  beim  Landratsamt  stellen. 
Diesen  Antrag erhalten  Sie  bei  der  Abteilung „Wirtschaftliche  Jugendhilfe“  im Landratsamt und er muss vor Beginn der Betreuung wieder dort eingegangen  sein. 
Dort  werden zunächst die Voraussetzungen für eine Bezuschussung geprüft.    Sie haben Anspruch auf Bezuschussung, wenn ihr Kind zwischen einem und drei Jahre alt  ist  (Rechtsanspruch).  Ist  ihr  Kind  jünger  als  ein  Jahr  oder
älter als drei Jahre, so ergibt sich ein Anspruch auf sogenannte
Randzeitenbetreuung,  wenn  der  Kindergarten  oder  die  Schule
aufgrund  Ihrer  beruflichen  Abwesenheit  nicht  die  komplette
notwendige  Betreuungszeit  abdeckt. Die  Tagespflege  wird längstens  bis  zum  vollendeten  14.  Lebensjahr  bezuschusst.
Nach   Eingang des Antrags wird der Tagespflegevertrag zwischen Ihnen und    der Tagesmutter/dem Tagesvater abgeschlossen  und  das  Tagespflegeverhältnis  kann  beginnen.
Die Tagesmutter/der Tagesvater rechnet dann mit der Wirtschaftlichen  Jugendhilfe  und  nicht  mit  Ihnen  direkt  ab. 
Die Wirtschaftliche Jugendhilfe erhebt von Ihnen einen Kostenbeitrag, dieser errechnet sich wie folgt:
Das  Jugendamt  bezahlt  der Tagespflegeperson  pro Tageskind
einen  Stundensatz  in  Höhe  von 5,50  €. 
Ihr  Kostenbeitrag errechnet  sich  anhand  der  minderjähren  Kinder,  die  in  Ihrem Haushalt leben (s. Tabelle).

Kostenbeitragstabelle: ( Stand August 2018 )
1.    Kind          2,59 Euro
2.   Kind          1,93 Euro
3.   Kind          1,31  Euro
4.   Kind          0,52 Euro
 
Bezahlen Sie die Betreuungskosten privat, also ohne Antragsstellung  beim  Landratsamt,  dann  vereinbaren  Sie  den  Stundensatz mit der   Tagesmutter/dem Tagesvater direkt.  
Dieser orientiert sich i.d.R. an den Sätzen, die vom Landratsamt gewährt  werden,  kann  jedoch  flexibel  zwischen  Eltern und Tagespflegeperson ausgehandelt          werden.        
Die Kosten der Eingewöhnung richten sich i.d.R. nach dem zuvor vereinbarten
Stundensatz. Bitte klären Sie dies im Vorfeld mit der Tagesmutter/dem Tagesvater. 
Sie erhalten dann monatlich eine Rechnung. Den Rechnungsbetrag überweisen Sie dann bitte direkt an die Tagespflegeperson.


Vernetzung und Kooperation

Vertraglich verbunden und Anlaufstelle für das Projekt "TigeR" ist das Jugendamt in Mosbach, Geschäftsbereich Jugendhilfe. Nach Beendigung unseres Qualifizierungskurses und bei Aufnahme einer Tätigkeit als Tagesmutter bekommen wir dort unsere Pflegeerlaubnis.

Ansprechpartner beim Jugendamt:

Frau Polk
Landratsamt NOK
Geschäftsbereich Jugendhilfe
Renzstraße 12
74821 Mobach
Tel. 06261/84-2106


Wir arbeiten eng mit dem Tagesmütterverein NOK in Mosbach zusammen. Die Verträge für Privatzahler bekommen wir von dort. Ansprechpartnerin beim Tagesmütterverein ist:


Frau Siebert-Weiß
Tagesmütterverein NOK e.V.
Alte Bergsteige 4
74821 Mosbach
Tel. 06261 / 89 99 28

In beiden Einrichtungen werden Fort- und Weiterbildungen angeboten, die wir regelmäßig besuchen.


Auch der Stadt Ravenstein sind wir vertraglich verpflichtet. Sie stellt uns die Räumlichkeiten zur Verfügung und zahlt die dafür anfallenden Kosten. Außserdem stellt Sie uns pro Kind einen Sachkostenzuschuß von 40 Euro im Monat zur Verfügung, womit Verpflegung und Spielsachen gekauft werden können.

Bürgermeister Hans-Peter von Thenen
Lindenstraße 4
74747 Ravenstein
Tel. 06297/9200-0

Kinder-TigeR
Hebelstraße 5
74747 Ravenstein
Tel. 06297/9298788